FAQ

Alleweder

Was ist ein Velomobil?
Wie wird das Alleweder angetrieben?
Wie viel Energie braucht das Alleweder?
Welche Reichweite hat das Alleweder?
Wie wird das Alleweder versichert?
Welchen Führerschein brauche ich für das Alleweder?
Welches Alleweder ist für mich das richtige?
Muß ich im Alleweder einen Helm tragen?
Wie hoch ist die passive Sicherheit des Alleweder?
Kann ich das Alleweder auch im Winter fahren?

 

E-Wiesel

Wie wird das E-Wiesel angetrieben?
Wie viel Energie braucht das E-Wiesel?
Welche Reichweite hat das E-Wiesel?
Wie wird das E-Wiesel versichert?
Welchen Führerschein brauche ich für das E-Wiesel?
Welches E-Wiesel ist für mich das richtige?
Muß ich auf dem E-Wiesel einen Helm tragen?

 

Mistral-E

Wie wird das Mistral-E angetrieben?
Wie viel Energie braucht das Mistral-E?
Welche Reichweite hat das Mistral-E?
Wie wird das Mistral-E versichert?
Welchen Führerschein brauche ich für das Mistral-E?
Welches Mistral-E ist für mich das richtige?
Muß ich auf dem Mistral-E einen Helm tragen?

 

Elektrische Zusatzantriebe

Welche Motoren können genutzt werden?
Wie viel Energie brauchen elektrische Zusatzantriebe?
Wie versichere ich ein Fahrzeug/Fahrrad, welches mit einem elektrischen Zusatzantrieb ausgerüstet ist?
Kann ich mein eigenes Fahrzeug/Fahrrad mit einem Antrieb bis 45 km/h ausrüsten?
Was ist Rekuperation?
Wieviel Reichweite gewinne ich durch die Rekuperation?
Welche weiteren praktischen Vorteile bietet die Rekuperation?
Welchen Führerschein brauche ich für die elektrischen Zusatzantriebe?
Was ist ein Kettenantrieb?
Was sind die Vorteile des Kettenantriebs?
Was sind die Nachteile des Kettenantriebs?
Für welche Fahrzeuge eignet sich der Kettenantrieb?
Was ist ein Tretkurbelantrieb?
Was sind die Vorteile des Tretkurbelantriebs?
Was sind die Nachteile des Tretkurbelantriebs?
Für welche Fahrzeuge eignet sich der Tretkurbelantrieb?
Was ist ein Radnabenmotor?
Was sind die Vorteile des Radnabenmotors?
Was sind die Nachteile des Radnabenmotors?
Für welche Fahrzeuge eignet sich der Radnabenmotor?

 

Akkumulatoren allgemein

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Akkutypen?

 

Lithium-Ionen Akkus

Gibt es Unterschiede bei Lithium-Ionen Akkus?
Welche Lebensdauer haben Lithium-Ionen Akkus von akkurad?
Können Lithium-Ionen Akkus brennen?
Was beeinflusst die Lebensdauer von Lithium-Ionen Akkus?
Kann ich bestehende Blei-, NiCad- oder NiMh-Akkus gegen Lithium-Ionen Akkus austauschen?
Haben Lithium-Ionen Akkus einen ‚Memory-Effekt‘?
Sind Lithium-Ionen Akkus temperaturempfindlich?
Kann man 12-Volt-Antriebe mit Lithium-Ionen-Akkus betreiben?
Brauche ich ein spezielles Ladegerät für Lithium-Ionen Akkus?

 

Steuerungen

Welche Funktionen übernimmt das Steuergerät?
Kann man mit einem Steuergerät verschiedene Motoren steuern?
Was passiert, wenn das Steuergerät nicht zum Motor passt?



Alleweder

Was ist ein Velomobil?


Ein Velomobil ist ein mit Muskelkraft angetriebenes Fahrzeug mit einer geschlossenen Verkleidung, die den Fahrer vor Wind und Wetter schützt.

Wie wird das Alleweder angetrieben?


Jedes Alleweder verfügt über einen Pedalantrieb.
Die Variante mit Tretunterstützung bis 25 km/h hat zusätzlich einen 250 Watt – Motor. Die 45 km/h-Varianten sind mit Motoren von 500 bis 600 Watt ausgestattet. 

 

Wieviel Energie braucht das Alleweder?


Der Energieverbrauch liegt je nach Fahrweise (und Mittreten) zwischen 0 und 1.5 kWh pro 100 km. In Relation zu einem Verbrennungsmotor entspricht dies einem Energieverbrauch von 0 bis ca. 0.2 Liter pro 100 km. 

 

Welche Reichweite hat das Alleweder?


Das Alleweder hat je nach Akkus eine Reichweite von bis zu 200 km.

 

Wie wird das Alleweder versichert?


Die Varianten ausschließlich mit Pedalantrieb und mit Tretunterstützung bis 25 km/h gelten als Fahrrad und somit sind Schäden durch dieses Fahrzeug normalerweise über die Haftpflichtversicherung abgesichert. Eine Versicherung gegen Diebstahl und Beschädigungen muss mit der Hausratversicherung geklärt werden. In jedem Fall empfehlen wir eine Rücksprache mit der Versicherung.
Die Varianten mit 45 km/h-Betriebserlaubnis werden als Leichtfahrzeug genauso wie ein Kleinkraftrad (45 km/h – Roller) versichert und somit Haftpflicht – und (auf Wunsch) Kasko- / Teilkaskoversichert.

 

Welchen Führerschein brauche ich für das Alleweder?


Die Varianten ausschließlich mit Pedalantrieb und mit Tretunterstützung bis 25 km/h gelten als Fahrrad und dürfen ohne Führerschein bewegt werden. Die Varianten mit 45 km/h-Betriebserlaubnis brauchen mindestens den Führerschein Klasse S (ab 16 Jahren). Bei Personen über 18 reicht der Besitz eines Auto- oder Motorradführerscheins (alte Klasse 1, 3 oder 4).
  

Welches Alleweder ist für mich das Richtige?


Im Flachland bei sportlich ambitionierten Personen reicht das Alleweder mit Pedalantrieb. Durch die aerodynamische Form sind in der Ebene Geschwindigkeiten auf Rennradniveau, auch für den ‚Normalfahrer‘, mit Muskelkraft erreichbar. Wer es etwas gemütlicher haben möchte, dem empfehlen wir die Tretunterstützung bis 25 km/h. Vor allem an Steigungen und bei Freizeittouren ist dieser Antrieb der jederzeit verfügbare Rückenwind.
Wer das Alleweder täglich (z. B. für den Weg zur Arbeit) und regelmäßig für längere Strecken nutzen möchte, der wird unter den 45 km/h-Varianten den idealen Begleiter finden.

 

Muß ich im Alleweder einen Helm tragen?


Ein Helm ist nicht zwingend vorgeschrieben, allerdings empfehlen wir zu Ihrem eigenen Schutz dringend einen geeigneten Kopfschutz beim Fahren unserer Fahrzeuge und Antriebe.

 

Wie hoch ist die passive Sicherheit des Alleweder?


Die passive Sicherheit des Alleweder mit Automobilen von 20 bis 40 – fachem Mehrgewicht und entsprechendem Energieverbrauch zu vergleichen wäre unfair.
Gegenüber einem Fahrrad oder Liegerad ist man in einem Alleweder allerdings deutlich besser geschützt. Durch die breite Spur ist ein Überschlag praktisch unmöglich. Eine Sturzgefahr ist ebenfalls nicht gegeben und die stabile Außenhaut bietet einen guten Schutz bei Unfällen mit Geschwindigkeiten bis 40 km/h.

 

Kann ich das Alleweder auch im Winter fahren?


Ja – den technisch bedingten Nachteil von Elektromobilen, die wertvollen Strom für die Heizung verwenden müssen, hat das Alleweder nicht. Wem kalt wird, der tritt einfach kräftiger mit. Zudem können, durch die offene Bauweise, die Scheiben nicht beschlagen. Gegen Regen/Schnee schützen Cabrioverdeck und Sonnendach. Stabilität wird durch die drei Räder erreicht, sodass kann man bei Eisglätte schlimmstenfalls rutschen, aber nicht wie bei einem Zweirad, stürzen kann.


 

E-Wiesel

 

Wie wird das E-Wiesel angetrieben?

Jedes E-Wiesel verfügt über einen Pedalantrieb.
Die Variante mit Tretunterstützung bis 25 km/h hat zusätzlich einen 250 Watt – Motor. Die Variante mit 45 km/h ist mit einem 500 Watt Motor ausgestattet. 

 

Wieviel Energie braucht das E-Wiesel?


Der Energieverbrauch liegt je nach Fahrweise (und Mittreten) zwischen 0 und 1.5 kWh pro 100 km. In Relation zu einem Verbrennungsmotor entspricht dies einem Energieverbrauch von 0 bis ca. 0.2 Liter pro 100 km. 

 

Welche Reichweite hat das E-Wiesel?


Das E-Wiesel hat je nach Akkus eine Reichweite von bis zu 200km.

 

Wie wird das E-Wiesel versichert?


Die Variante mit Tretunterstützung bis 25 km/h gilt als Fahrrad und somit sind Schäden durch dieses Fahrzeug normalerweise über die Haftpflichtversicherung abgesichert. Eine Versicherung gegen Diebstahl und Beschädigungen muss mit der Hausratversicherung geklärt werden. In jedem Fall empfehlen wir eine Rücksprache mit der Versicherung.
Die 45 km/h-Varianten werden als Leichtfahrzeug genauso wie ein Kleinkraftrad (45 km/h – Roller) versichert und somit Haftpflicht – und (auf Wunsch) Kasko- / Teilkaskoversichert.

 

Welchen Führerschein brauche ich für das E-Wiesel?


Die Variante mit Tretunterstützung bis 25 km/h gilt als Fahrrad und darf ohne Führerschein bewegt werden. Die 45 km/h-Variante braucht mindestens den Führerschein Klasse S (ab 16 Jahren). Bei Personen über 18 reicht der Besitz eines Auto- oder Motorradführerscheins (alte Klasse 1, 3 oder 4).
  

Welches E-Wiesel ist für mich das Richtige?


Gemütlichen Fahrern möchten wir die Tretunterstützung bis 25 km/h empfehlen. Vor allem an Steigungen und bei Freizeittouren ist dieser Antrieb der, jederzeit verfügbare, Rückenwind und lässt das (gegenüber einem Fahrrad) höhere Gewicht vergessen.
Wer das E-Wiesel täglich (z. B. für den Weg zur Arbeit) und regelmäßig für längere Strecken nutzen möchte, der wird in der Variante mit 45 km/h den idealen Begleiter finden.

 

Muß ich auf dem E-Wiesel einen Helm tragen?


Ein Helm ist nicht zwingend vorgeschrieben, allerdings empfehlen wir zu Ihrem eigenen Schutz dringend einen geeigneten Kopfschutz beim Fahren unserer Fahrzeuge und Antriebe.


 

Mistral-E

 

Wie wird das Mistral-E angetrieben?


Jedes Mistral-E verfügt über einen Pedalantrieb.
Die Variante mit Tretunterstützung bis 25 km/h hat zusätzlich einen 250 Watt – Motor. Die 45 km/h-Variante ist mit einem 500 Watt Motor ausgestattet. 

 

Wieviel Energie braucht das Mistral-E?


Der Energieverbrauch liegt je nach Fahrweise (und Mittreten) zwischen 0 und 1.5 kWh pro 100 km. In Relation zu einem Verbrennungsmotor entspricht dies einem Energieverbrauch von 0 bis ca. 0.2 Liter pro 100 km. 

 

Welche Reichweite hat das Mistral-E?


Das Mistral-E hat je nach Akkus eine Reichweite von bis zu 200 km.

 

Wie wird das Mistral-E versichert?


Die Variante mit Tretunterstützung bis 25 km/h gilt als Fahrrad und durch dieses Fahrzeug verursachte Schäden sind normalerweise über die Haftpflichtversicherung abgesichert. Eine Versicherung gegen Diebstahl und Beschädigungen muss mit der Hausratversicherung geklärt werden. In jedem Fall empfehlen wir eine Rücksprache mit der Versicherung.
Die 45 km/h-Varianten werden als Leichtfahrzeug genauso wie ein Kleinkraftrad (45 km/h – Roller) versichert und somit Haftpflicht – und (auf Wunsch) Kasko- / Teilkaskoversichert.


  

Welches Mistral-E ist für mich das Richtige?


Gemütlichen Fahrern möchten wir die Tretunterstützung bis 25 km/h empfehlen. Vor allem an Steigungen und bei Freizeittouren ist dieser Antrieb der, jederzeit verfügbare, Rückenwind.
Wer das Mistral-E täglich (z. B. für den Weg zur Arbeit) und regelmäßig für längere Strecken nutzen möchte, der wird in der Variante mit 45 km/h den idealen Begleiter finden.

 

Muß ich auf dem Mistral-E einen Helm tragen?


Ein Helm ist nicht zwingend vorgeschrieben, allerdings empfehlen wir zu Ihrem eigenen Schutz dringend einen geeigneten Kopfschutz beim Fahren unserer Fahrzeuge und Antriebe.


 


Elektrische Zusatzantriebe

 

Welche Motoren können genutzt werden?


In der Anfangszeit der elektrischen Fortbewegung in den 80er und 90er Jahren wurden vielfach Waschmaschinenmotoren verbaut. Für den langjährigen Einsatz müssen die Motoren einen dauerlastfähigen mechanischen Aufbau (langlebige Lager / Getriebe) und eine dauerlastfähige Elektrik/Elektronik aufweisen.Besonders für längere Bergfahrten brauchen die Motoren eine gewisse Größe und eventuell Kühlrippen um nicht zu überhitzen.

Hinweis: Akkurad verwendet ausschließlich langzeitgetestete, spezielle, dauerlastfähige Industriemotoren mit verstärkten Getrieben!

 

Wie viel Energie brauchen elektrische Zusatzantriebe?


Der Energieverbrauch unserer Zusatzantriebe liegt je nach Fahrweise (und Mittreten) zwischen 0 und 1.5 kWh pro 100 km. In Relation zu einem Verbrennungsmotor entspricht dies einem Energieverbrauch von 0 bis ca. 0.2 Liter pro 100 km.

 

Wie versichere ich ein Fahrzeug/Fahrrad, welches mit einem elektrischen Zusatzantrieb ausgerüstet ist?


Unsere Kettenantreibe, Tretkurbelantriebe und Radnabenmotoren mit Pedelec-Steuerung bis 24.9 km/h gelten als Fahrrad und durch dieses Fahrzeug verursachte Schäden sind normalerweise über die Haftpflichtversicherung abgesichert. Eine Versicherung gegen Diebstahl und Beschädigungen muss mit der Hausratversicherung geklärt werden. In jedem Fall empfehlen wir eine Rücksprache mit der Versicherung.
Alle Varianten mit mehr als 250 Watt und/oder mehr als 24.9 km/h und/oder Antriebe über 6 km/h ohne Mittreten müssen in den meisten europäischen Ländern für den Straßenverkehr zugelassen werden.

Hinweis: Das Führen eines Fahrrades/Fahrzeugs mit einem schnellen Antrieb (mehr als 250 Watt und/oder mehr als 24.9 km/h und/oder Antriebe über 6 km/h ohne Mittreten) ohne Betriebserlaubnis ist eine Straftat. Wer einen elektrischen Zusatzantrieb an ein Fahrzeug baut, gilt als Hersteller und haftet dafür.

 

Kann ich mein eigenes Fahrzeug/Fahrrad mit einem Antrieb bis 45 km/h ausrüsten?


Jein - Technisch ist das klein Problem, allerdings muss Ihr Fahrzeug dann in den meisten europäischen Ländern eine Betriebserlaubnis haben. Das Verfahren zu Erfüllung der gesetzlichen Bestimmung ist jedoch meist so teuer, dass sich das wirtschaftlich nicht lohnt.

Hinweis: Das Führen eines Fahrrades/Fahrzeugs mit einem schnellen Antrieb (mehr als 250 Watt und/oder mehr als 24.9 km/h und/oder Antriebe über 6 km/h ohne Mittreten) ohne Betriebserlaubnis ist eine Straftat. Wer einen elektrischen Zusatzantrieb an ein Fahrzeug baut gilt als Hersteller und haftet dafür.

Was ist Rekuperation?

Rekupertation ist das Zurückspeichern von Energie in den Akku. Dazu wird der Motor beim Bremsen und Bergabfahren als 'Dynamo' genutzt. Die Rekuperation wird durch einen Schalter an der Bremse aktiviert. Desweiteren muss das Steuergerät über eine Rekuperationsfunktion verfügen und auf die Akkus abgestimmt sein.

Hinweis: An Rekuperationssteuerungen dürfen ausschließlich geeignete Akkus angeschlossen werden. Unpassende Akkus können durch die Rekuperation zerstört werden.

 

Wieviel Reichweite gewinne ich durch die Rekuperation?

Der Reichweitengenwinn durch die Rekuperation ist eher gering. In der Praxis gewinnt man durch konsequenten Einsatz der Rekuperationsbremse bis zu 5% Reichweite.

 

Welche weiteren praktischen Vorteile bietet die Rekuperation?

Die Rekuperation bietet sich vor allem für längere Berabfahrten als verschleißfreie Bremse an.

 

Welchen Führerschein brauche ich für die elektrischen Zusatzantriebe?


Die Pedelec-Varianten mit Tretunterstützung bis 25 km/h gelten als Fahrrad und dürfen in den meisten europäischen Ländern ohne Führerschein bewegt werden. Für alle anderen Varianten mit mehr als 250 Watt und/oder mehr als 24.9 km/h und/oder Antriebe über 6 km/h ohne Mittreten prüfen Sie bitte den gesetzlichen Bestimmung Ihres Landes.

 

Was ist ein Kettenantrieb?


Der Kettenantrieb ist im unteren Zug des Kettenstrangs verbaut und treibt so die Kette mit an.

 

Was sind die Vorteile des Kettenantriebs?


Der Kettenantrieb ist die einfachste Möglichkeit, einen zusätzlichen Antrieb an ein Fahrrad / Fahrzeug zu bauen. Der Kettenantrieb nutzt die Gangschaltung mit und kann somit immer im idealen Drehzahlbereich arbeiten. Dadurch ist dieser Antrieb bezüglich Bergfahrten und Höchstgeschwindigkeit ideal für sportliche Fahrer.

 

Was sind die Nachteile des Kettenantriebs?


Die Kraft wird vollständig über die Kette übertragen. Somit verlangt diese Lösung vom Fahrer ein gewisses technisches Verständnis bei Schaltvorgängen (Strom weg) und beim Anfahren (wenig Strom geben, vorher zurückschalten).Ein Kettenantrieb kann aus Platzgründen an vielen normalen Fahrrädern nicht verbaut werden.  Ein Kettenantrieb kann aus technischem Gründen nicht rekuperieren (Energie in den Akku zurückspeichern).

 

Für welche Fahrzeuge eignet sich der Kettenantrieb?


Der Tretkurbelantrieb eignet sich für fast alle kettengetriebenen Liegeräder, Dreiräder, Go-Karts, Behindertenfahrzeuge, Lastenräder, Rikschas und Velomobile.

 

Was ist ein Tretkurbelantrieb?


Der Tretkurbelantrieb treibt über eine zusätzlich Kette ein Kettenblatt der Tretkurbel mit an.

 

Was sind die Vorteile des Tretkurbelantriebs?


Der Tretkurbelantrieb nutzt die Gangschaltung mit und kann somit immer im idealen Drehzahlbereich arbeiten. Dadurch ist dieser Antrieb bezüglich Bergfahrten und Höchstgeschwindigkeit ideal für sportliche Fahrer.

 

Was sind die Nachteile des Tretkurbelantriebs?


Die Kraft wird vollständig über die Kette übertragen. Somit verlangt diese Lösung vom Fahrer ein gewisses technisches Verständnis bei Schaltvorgängen (Strom weg) und beim Anfahren (wenig Strom geben, vorher zurückschalten). Ein Tretkubelantrieb kann aus technischem Gründen nicht rekuperieren (Energie in den Akku zurückspeichern).
Wir empfehlen diesen Antrieb vor allem für eigentümergelenkte Fahrzeuge.  

 

Für welche Fahrzeuge eignet sich der Tretkurbelantrieb?


Der Tretkurbelantrieb eignet sich für fast alle kettengetriebenen Fahrräder, Liegeräder, Dreiräder, Go-Karts, Behindertenfahrzeuge, Lastenfahrräder, Rikschas und Velomobile (z. B. Alleweder).

 

Was ist ein Radnabenmotor?


Der Radnabenmotor befindet sich in der Radnabe und treibt das Rad direkt an.

 

Was sind die Vorteil des Radnabenmotors?


Der Radnabenmotor ist einfach zu verbauen. Die Kräfte entstehen direkt am angetriebenen Rad. Bei einem Defekt am Pedalantrieb/Schaltung steht immer noch der Nabenmotor zur Verfügung und umgekehrt. Radnabenmotoren können höhere Kräfte übertragen als z. B. der Ketten- oder Tretkurbelantrieb. Radnabenmotoren können je nach Typ und Steuerung rekuperieren (Energie in den Akku zurückspeichern).

 

Was sind die Nachteile des Radnabenmotors?


Radnabenmotoren arbeiten gerade beim Anfahren und bei hohen Geschwindigkeiten nicht im optimalen Bereich und benötigen daher in diesen Situationen viel Energie. Intelligente Steuerungen können diesen Nachteil zwar mindern aber nicht ganz ausgleichen.
Die Felge des getauschten Rades muss mit kürzeren Speichen neu eingespeicht werden. Desweiteren muss die Felge eventuell außermittig eingespeicht werden.
Der Radnabenmotor kann aus Platzgründen bei Fahrrädern mit Gangschaltung meist nicht im Hinterrad verbaut werden.
 

Für welche Fahrzeuge eignet sich der Radnabenmotor?


Der Radnabenmotor eignet sich für alle Arten von radgetriebenen Fahrzeugen.



Akkumulatoren allgemein

 

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Akkutypen? 

 

Bleibatterie


Die Bleibatterie (PB – ähnlich der Blei-Gel-Batterie) wird zumeist als Start- oder Pufferbatterie (z. B. in Kraftfahrzeugen) aller Art verwendet. Bleibatterien sind unempfindlich gegen kurzfristig hohe Entladeströme (z. B. beim Starten von Motoren). Für Elektroantriebe eignen sich diese Batterien nur bedingt, da die Batterien sehr schwer sind (ca. 35 Wh/Kg) und vollständige Lade/Entladezyklen die Lebensdauer teilweise erheblich verkürzen. Alte/defekte Blei-Akkus müssen fachgerecht entsorgt werden.

Nickel Cadmium Akkus (NiCad)


Nickel Cadmium Akkus wurden in der Vergangenheit oft als Akkus für elektrische Geräte und Antrieb aller Art genutzt. Die Akkus sind relativ unempfindlich, leiden aber bei unvollständigen Lade/Entladezyklen schnell am ‚Memory-Effekt‘. Verglichen mit modernen Li-Ionen-Akkus sind sie bei gleicher Leistung 3x schwerer (ca. 40 Wh/kg). Alte/defekte Nickel Cadmium Akkus müssen als Sondermüll entsorgt werden.

 

Nickel-Metall Hydride (NiMH)


Nickel-Metall Hydride – Akkus weisen änliche Eigenschaften wie die NiCad-Akkus auf, haben allerdings keinen ‚Memory-Effekt‘. Nickel-Metall Hydride – Akkus verlieren Ihre Kapazität bei längerem Nichtgebrauch (‚lazy battery effect‘). Die Kapazitäten liegen leicht über denen der Nickel-Cadmium-Batterieen (ca. 65 Wh/kg). Alte/defekte Nickel Metall Hybrid – Akkus müssen als Sondermüll entsorgt werden.

 

Lithium Ionen Akkus (Li-Ionen) (ähnlich/ baugleich zu den Lithium Polymere-Akkus)


Li-Ionen Akkus gehören zu den zur Zeit besten Energiespeichern mit hoher Leistungsdichte und kompakten Ausmaßen (bis zu 130 Wh/kg). Lithium-Ionen Akkus geben über den gesamten Entladezyklus lange Zeit gleichmäßig hohe Ströme ab. Die theoretische, bauartbedingte Brandgefahr kann durch hochwertige Produktionsverfahren und eine vorgeschaltete Elektronik nahezu ausgeschlossen werden. Li-Ionen Akkus sind bis zu einer gewissen Leistungsabgabe hochstromfähig. Li-Ionen Akkus sind schnellladefähig. Alte/defekte Lithium Ionen Akkus müssen als Sondermüll entsorgt werden.



Lithium-Ionen Akkus

 

Gibt Unterschiede bei Lithium-Ionen Akkus?


Ja – minderwertige Lithium-Ionen Akkus haben zwar anfangs die gleiche Leistung, teilweise aber nur eine Lebensdauer von wenigen Monaten. Zudem erreichen solche ‚Modelle‘ vielfach noch nicht mal 200 Zyklen.
Hochwertige Lithium-Ionen Akkus erreichen über 1.000 Zyklen (Laden/Entladen bis die Kapazität unter 80% der Nennkapazität sinkt). Hochwertige Akkus können zudem nach dieser Zeit noch lange als Energiespeicher dienen, da die Leistungsfähigkeit nur langsam weiter sinkt. (Bei einer Leistung von 30% haben diese Akkus immer noch das Niveau von neuen Nickel Cadmium-Batterien.)

Hinweis: Akkurad verwendet seit 2005 ausschließlich hochwertige Lithium-Ionen Akkus!

 

Welche Lebensdauer haben Lithium-Ionen Akkus von akkurad?


Unsere Akkus erreichen durchweg deutlich über 1000 Zyklen. Viele unsere Kunden haben die Akkus bereits seit über 4 Jahren im Einsatz.  

 

Können Lithium-Ionen Akkus brennen?


Bauartbedingt können minderwertige Lithium-Ionen Akkus brennen. Desweiteren können diese Akkus beim Laden mit Überspannung, bei Hochströmen und Kurzschlüssen brennen.  

Hinweis: Akkurad verwendet ausschließlich hochwertige Lithium-Ionen Akkus mit mechanischer und zusätzlicher elektronischer Brandsicherung, sodass ein Brennen praktisch ausgeschlossen werden kann!

 

Was beeinflusst die Lebensdauer von Lithium-Ionen Akkus?


Hochlast-Entladeströme und Leistungssabgabe bei Unterspannung verringert die Lebensdauer teilweise bis zum Totalausfall.

Hinweis: Akkurad liefert ausschliesslich Lithium-Ionen Akkus mit integriertem Überstrom- und Unterspannungsbegrenzer! 

 

Kann ich bestehende Blei-, NiCad- oder NiMh-Akkus gegen Lithium-Ionen Akkus austauschen?


Jein - Lithium-Ionen Akkus dürfen Sie nur verwenden, wenn diese am Akku oder an der Steuerung über eine Stromstärkenbegrenzung und  eine Unterspannungsabschaltung verfügen. Zu empfehlen ist zusätzlich ein Temperatursensor, eine Einzelzellenabschaltung, etc. . Ein Austausch einer beliebigen Batterieart gegen Lithium-Ionen Zellen ist nur etwas für den Profi.

 

Haben Lithium-Ionen Akkus einen ‚Memory-Effekt‘?

 

Nein

 

Sind Lithium-Ionen Akkus temperaturempfindlich ?


Bei extremen Temperaturen unter –20 und über 60 Grad (Celsius) dürfen unsere Lithuim-Ionen Akkus nicht genutzt werden. Geladen werden sollten Akkus grunsätzlich bei Temperaturn über 0 Grad (Celsius). Ausserhalb dieser Temperaturgrenzen sinkt die Lebensdauer und Kapazität. Bei Hochlast-Strömen in extremen Niedrigtemperaturen droht zudem der Totalausfall. 

 

Kann man 12-Volt-Antriebe mit Lithium-Ionen-Akkus betreiben?


Jain - Lithium-Ionen-Akkus liefern zwischen 3 und 4.2 Volt je Zelle. Die Nennspannung liegt bei 3.3 bis 3.7 Volt (je nach Modell). Mit 3 Zellen hätte man zu wenig Spannung für eine ordentliche Leistung. 4 Zellen würden nach dem Laden bis zu 17 Volt liefern. Wegen der Gefahr des Durchbrennens von elektrischen/elektronischen Bauteilen können wir von dieser Lösung nur abraten. Mögliche Spannungswandler mit entsprechender Leistung sind sehr teuer.

 

Brauche ich ein spezielles Ladegerät für Lithium-Ionen Akkus?


Ja – herkömmliche Ladegeräte können die Akkus beim Ladevorgang bis zum Totalausfall zerstören und/oder bei minderwertigen Akkus zu Bränden führen.

Hinweis: Akkurad liefert ausschließlich spezielle, elektronisch geregelte und mit Sicherheitsschaltungen versehene Lithium-Ionen-Lader.

 


 

Steuerungen

 

Welche Funktionen übernimmt das Steuergerät?


Das Steuergerät leitet den Strom aus der Batterie an den Motor. Dabei sind eine Vielzahl von Faktoren zu beachten. Das Steuergerät regelt Stromstärke und Spannung in Abhängigkeit von Motordrehzahl, Stromgriffstellung und Batteriezustand. Manche Steuergeräte steuern zusätzlich die Rekuperation (Energie zurückspeichern – elektrische Bremse). 

 

Kann man mit einem Steuergerät verschiedene Motoren steuern?


Jein – Steuergeräte müssen zu Motor und Akku passen. Ob ein Steuergerät zum Motor passt, kann nur ein Fachmann klären. Hochwertige Steuergeräte lassen sich meist an verschiedene Motoren über ‚Jumper‘ oder ein Softwareupdate anpassen.

 

Was passiert, wenn das Steuergerät nicht zum Motor passt?


Im besten Fall gar nichts – Im schlimmsten Fall der Totalausfall von Akku, Steuerung und/oder Motor.
Schlecht programmierte, einfache Steuerungen oder solche, die nur ‚halbwegs‘ passen führen zu teilweise erheblichen Komforteinbußen. Dies äußert sich im z. B. lauten und oder unruhigem Motorlauf, schlecht dosierbarer Motorleistung, schlecht bis gar nicht dosierbarem Drehmoment (schlagartigem Leistungseinsatz im Teillastbereich und/oder beim Anfahren), hohem bis sehr hohem Stromverbrauch und teilweise deutlich verringerter Lebensdauer von Motor und Akku.

Hinweis: Akkurad verwendet ausschließlich hochwertige und langzeitgetestete Steuerungen, welche auf die einzelnen Komponenten abgestimmt wurden.